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Wallbox und mobiles Ladegerät im Vergleich: die richtige Ladestation fürs Elektroauto

Wir vergleichen Ladestationen für das Laden zu Hause — fest montierte Wallboxen mit 7,4 bis 22 kW und mobile Ladegeräte zum Stecken. Herstellerunabhängig, mit Kaufberatung und klarer Empfehlung.

Zum Vergleich → So bewerten wir
Weiße Wallbox an einer Hauswand, das Typ-2-Ladekabel steckt in der Ladebuchse der Wallbox
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EMPFEHLUNG
Tesla Wall Connector, Universal-Ladegerät, Typ 2, bis zu 22 kW, einphasig und dreiphasig, 7,3 m Kabel, Indoor/Outdoor
✓ Herstellerunabhängig – wir verkaufen weder Strom noch Installation und sind an keinen Hersteller gebunden
✓ Nachvollziehbar – festes Kriterienraster
✓ Ehrlich – wir werten aus und behaupten keine eigene Prüfung

Drei Wege, das E-Auto zu Hause zu laden

Die erste Entscheidung ist nicht die Marke, sondern die Bauart: fest montierte Wallbox, mobiles Ladegerät für die CEE-Steckdose oder Ladekabel für die Schuko-Dose. Sie hängt daran, was an Ihrem Stellplatz schon anliegt.

Am Auto sieht alles gleich aus: Alle drei laden über Typ 2, den Standardstecker am Fahrzeug. Der Unterschied liegt im Anschluss auf der Hauswandseite — und darin, ob ein Elektrobetrieb kommen muss.

Wallbox oder mobiles Ladegerät? Die Entscheidungshilfe →
Bauart 01

Fest montierte Wallbox

Hängt an der Wand und bekommt vom Elektrobetrieb einen eigenen Stromkreis mit eigener Absicherung. Meist dreiphasig mit 11 oder 22 kW, ein Gerät im Feld einphasig mit 7,4 kW, mit fest angeschlagenem Typ-2-Ladekabel von fünf bis siebeneinhalb Metern.

+ Stärke: dauerhaft, aufgeräumt, volle Leistung − Schwäche: Installation und Anmeldung nötig
Bauart 02

Mobiles Ladegerät an CEE

Steckt in eine vorhandene CEE-Steckdose — die rote Starkstromdose in Garage, Werkstatt oder auf dem Campingplatz. Lädt ebenfalls dreiphasig, der Ladestrom lässt sich in Stufen oder stufenlos herunterregeln — je nach Gerät am Gerät selbst oder per App.

+ Stärke: volle Ladeleistung ohne feste Montage − Schwäche: setzt eine geprüfte CEE-Dose voraus
Bauart 03

Ladekabel an der Schuko-Steckdose

Steckt in die gewöhnliche Haushaltsdose und drosselt den Ladestrom, weil eine Schuko-Steckdose nicht für stundenlange Volllast gebaut ist. Einphasig, in diesem Feld bis 3,7 kW.

+ Stärke: überall einsetzbar, günstigster Einstieg − Schwäche: lange Ladezeiten, Dose vorher prüfen lassen

Welche Wallbox kaufen? Unsere drei Empfehlungen

Alle Ladestationen im Vergleich →

Wer nach der besten Wallbox sucht, will meist nur eines wissen: welches Gerät er kaufen soll. Unsere Empfehlung ist das Gerät mit der besten Bewertung im Feld — daneben stehen zwei mobile Ladegeräte mit geringerer Ladeleistung zu einem deutlich niedrigeren Preis, die aber eine passende Steckdose voraussetzen.

Produktfoto: TESLA · Wallbox, fest montiert · Carport oder Stellplatz Empfehlung
WALLBOX, FEST MONTIERT · CARPORT ODER STELLPLATZ

Tesla Wall Connector, Universal-Ladegerät, Typ 2, bis zu 22 kW, einphasig und dreiphasig, 7,3 m Kabel, Indoor/Outdoor

BEWERTUNG 1,5

Fest montierte Wallbox mit Tesla-App und WLAN in der höchsten Ladeleistungsklasse — mit der breitesten Rezensionsbasis unter den fest montierten Wallboxen.

579,88 €
Preis inkl. MwSt.
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Produktfoto: dé · Mobiles Ladegerät (CEE) · Garage Auch empfehlenswert
MOBILES LADEGERÄT (CEE) · GARAGE

dé Wallbox 11kW mit APP RFID, 7,5m, §14a EnWG, EV Ladestation, Schwarz

BEWERTUNG 1,6

Günstiges mobiles 11-kW-Ladegerät mit CEE-16-A-Stecker, App-Steuerung und LCD-Display — ohne Elektriker-Installation.

220,96 €
Preis inkl. MwSt.
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Produktfoto: dé · Mobiles Ladegerät (CEE) · Carport oder Stellplatz Auch empfehlenswert
MOBILES LADEGERÄT (CEE) · CARPORT ODER STELLPLATZ

dé Mobile Wallbox 11kW [3-phasig, 7m, 6-16A], CEE 16A 400V auf Typ 2, RCD Type A 30mA AC + 6mA DC, IP66

BEWERTUNG 1,7

Günstigstes mobiles 11-kW-Ladegerät im Vergleich, mit Adaptern für Schuko-, CEE-16-A-, CEE-32-A- und Campingstecker sowie Tragetasche.

149,95 €
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So bewerten wir Ladestationen

Unsere Bewertung folgt einem festen Raster mit 4 Kriterien. Grundlage sind Herstellerangaben, technische Datenblätter und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen. Eigene Prüfungen führen wir nicht durch, und wir behaupten auch keine.

01 / LADELEISTUNG & AUSSTATTUNG

35 % der Bewertung

Ladeleistung in kW im Verhältnis zum Hausanschluss, Zahl der einstellbaren Stromstärken sowie Kabellänge und Steckertyp laut Datenblatt — unabhängig davon, ob fest montiert oder mobil.

02 / SICHERHEIT

30 % der Bewertung

Integrierter Fehlerstromschutz (insbesondere DC-Fehlerstrom 6 mA), Gehäuse-Schutzart nach IP-Klasse und Überlastschutz laut Herstellerangabe.

03 / BEDIENUNG & VERNETZUNG

20 % der Bewertung

App- und WLAN-Anbindung, RFID-Zugangsschutz, Display bzw. Statusanzeige und Lastmanagement, bewertet nach Funktionsumfang und Rezensionen zur Alltagstauglichkeit.

04 / PREIS-LEISTUNG

15 % der Bewertung

Anschaffungspreis im Verhältnis zu Ladeleistung und Ausstattung, verglichen mit dem übrigen Feld.

Was vor dem Kauf einer Ladestation zu klären ist

Kurz erklärt

Eine Wallbox wird fest an die Wand montiert und von einem Elektrobetrieb an einen eigenen Stromkreis angeschlossen. Ein mobiles Ladegerät stecken Sie in eine vorhandene Steckdose — in eine CEE-Dose für dreiphasiges Laden oder in eine Schuko-Haushaltsdose für kleine Ladeleistungen. Am Auto sieht beides gleich aus: Alle Geräte in unserem Vergleich laden über Typ 2, den europäischen Standardstecker am Fahrzeug. Der Unterschied liegt in der Installation, nicht im Ladevorgang. Welche Bauart zu Ihrem Stellplatz passt, klärt der Ratgeber Wallbox oder mobiles Ladegerät.

Ja. Eine fest montierte Ladeeinrichtung ist dem Netzbetreiber zu melden, und zwar vor der Inbetriebnahme. Die Meldung übernimmt in der Regel der Elektrobetrieb, der die Wallbox anschließt — er ist beim Netzbetreiber eingetragen und kennt das Verfahren. Anmelden und genehmigen lassen sind dabei zwei verschiedene Dinge: Die Anmeldung ist eine Mitteilung, die Genehmigung eine Zustimmung, die vorliegen muss, bevor gebaut wird. Ob ein mobiles Ladegerät ebenfalls darunterfällt, hängt an Anschlussleistung und Nutzung — fragen Sie im Zweifel beim Netzbetreiber nach. Wie Anmeldung, Genehmigung und Zustimmung zusammenhängen, steht im Ratgeber Wallbox anmelden.

Ja, mit einem dafür gebauten Ladekabel und mit begrenztem Ladestrom. Eine Schuko-Steckdose ist nicht für stundenlange Volllast ausgelegt; die Schuko-Ladegeräte in unserem Vergleich regeln die Ladeleistung deshalb herunter, stufenlos oder in Stufen. Lassen Sie Steckdose und Stromkreis vorher von einem Elektrobetrieb ansehen, wenn Sie dort regelmäßig laden wollen. Und: direkt in die Wanddose stecken — keine Kabeltrommel, keine Verlängerung, keine Mehrfachsteckdose. Die Regeln für das Laden an der Haushaltssteckdose stehen unter Sicherheit und Absicherung.

Für die allermeisten Haushalte ja. 11 kW laden dreiphasig und füllen einen üblichen Akku über Nacht mit großem Abstand — mehr Ladeleistung verkürzt nur eine Zeit, die Sie ohnehin verschlafen. Dazu kommt: 22 kW setzen einen entsprechend abgesicherten Anschluss voraus, und viele Elektroautos können sie über ihren Bordlader gar nicht annehmen. Wer täglich weite Strecken fährt und zwischendurch nachladen muss, ist die Ausnahme — dafür stehen drei Geräte mit bis zu 22 kW im Vergleich. Die Rechnung dazu steht unter 11 kW oder 22 kW.

Alle Fragen & Antworten →