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Startseite Vergleich Green Cell GC PowerBox Wallbox 22kW Typ 2 Ladegerät für EV, 6m Ladekabel, LCD-Display
WALLBOX, FEST MONTIERT · FÜR CARPORT ODER STELLPLATZ

Green Cell GC PowerBox Wallbox 22kW Typ 2 Ladegerät für EV, 6m Ladekabel, LCD-Display

BEWERTUNG 2,0

Fest montierte Wallbox mit bis zu 22 kW, ausgewiesenem RCD Typ A und IP66 — ohne App und ohne einstellbaren Ladestrom.

PREIS (AMAZON)
390,53 €
2,0
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Unsere Bewertung

Grundlage sind Herstellerangaben, technische Datenblätter und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen, keine eigene Prüfung — Einzelheiten in der Bewertungsmethodik.

LADELEISTUNG & AUSSTATTUNG · 35 %
1,7Note
SICHERHEIT · 30 %
1,5Note
BEDIENUNG & VERNETZUNG · 20 %
3,4Note
PREIS-LEISTUNG · 15 %
1,6Note

Vorteile

  • Höchste Ladeleistungsklasse im Vergleich: Eine Rezension lädt einen BMW i3s von leer auf voll in drei Stunden, eine andere betreibt zwei Plug-in-Hybride und ein Elektroauto daran ohne Beanstandung
  • Unter den fest montierten Wallboxen im Vergleich das einzige Gerät, dessen Angebotsseite RCD-Typ und Auslösewerte nennt — eine Rezension bestätigt den integrierten RCD Typ A mit 6 mA DC
  • Mehrere Rezensionen beschreiben Gehäuse, Leitungsquerschnitte und Ladegriff als wertig; eine Rezension nennt nach rund drei Jahren täglicher Nutzung keine Beanstandung
  • Die mechanische Montage beschreiben mehrere Rezensionen als einfach, Bohrschablone und Befestigungsmaterial liegen bei; den elektrischen Anschluss übernimmt die Elektrofachkraft
  • Der Hersteller gibt die Verfügbarkeit von EU-Ersatzteilen mit zehn Jahren an, und zwei Rezensionen heben das Preis-Leistungs-Verhältnis ausdrücklich hervor

Nachteile

  • Der Ladestrom lässt sich am Gerät nicht begrenzen: Laut einer Rezension setzt die Wallbox einen mit 32 A abgesicherten Stromkreis voraus, sonst bleibt nur die Einstellung im Fahrzeug — dieselbe Rezension schickte das Gerät deshalb zurück und kritisiert, dass die Angebotsseite das nirgends ausweist
  • Weder App noch WLAN noch Zugangssperre, und auch keine Zeitvorwahl am Gerät; zwei Rezensionen stellen Ladestrom und Ladezeit deshalb über die App des Fahrzeugherstellers ein
  • Eine Rezension berichtet von einem Ausfall nach gut zwei Jahren: Das Gerät war nicht reparabel, die Garantie zwei Monate zuvor abgelaufen, und Kulanz wurde laut diesem Text nicht gewährt
  • Mit 14 Prozent Ein- und Zwei-Stern-Bewertungen bei 125 Stimmen fällt der negative Anteil unter den Geräten mit über hundert Stimmen im Vergleich am höchsten aus
  • Das 6-m-Ladekabel ist kürzer als das der drei anderen fest montierten Wallboxen mit 11 oder 22 kW im Vergleich, die 7,3 bis 7,5 m bieten
  • Eine französische Rezension beschreibt die netzseitige Anschlussleitung als knapp für den Anschluss im Verteiler

Unsere Einschätzung im Detail

Die GC PowerBox von Green Cell ist eine fest montierte Wallbox mit bis zu 22 kW und damit in der höchsten Ladeleistungsklasse dieses Vergleichs. Einen Stecker hat sie nicht: Angeschlossen wird sie von einer Elektrofachkraft, worauf eine Rezension ausdrücklich hinweist. Ihre Besonderheit ist weniger die Ausstattung — App, WLAN und Zugangssperre fehlen — als die Beleglage: RCD Typ A mit DC-Fehlerstromerkennung 6 mA und Schutzart IP66 stehen hier in den Bulletpoints der Angebotsseite.

Montage und Inbetriebnahme

Die Wallbox wird laut Hersteller an der Wand oder an einem Pfosten montiert; Bohrschablone, Schrauben, Dübel und eine Halterung für das Kabel liegen bei. Mehrere Rezensionen beschreiben diesen Teil als einfach. Der elektrische Anschluss ist dagegen Arbeit eines eingetragenen Elektrobetriebs — eine Rezension betont, dass das Gerät ohne Stecker auskommt und genau deshalb eine Elektrofachkraft braucht. Welcher Stromkreis und welche Absicherung nötig sind, rechnet der Elektrobetrieb; was gegenüber dem Netzbetreiber anzumelden und was genehmigen zu lassen ist, klärt er gleich mit.

Wirkung

Dreiphasig mit 32 A lädt die Wallbox laut Hersteller mit bis zu 22 kW; angegeben sind 3 bis 4 Stunden für ein Fahrzeug dieser Klasse und 5 bis 7 Stunden für ein 11-kW-Fahrzeug, jeweils von 5–10 auf 90 Prozent. Eine Rezension nennt einen BMW i3s, der in drei Stunden von leer auf voll lädt, eine andere lädt zwei Plug-in-Hybride mit 3,4 und 7,4 kW sowie ein Elektroauto mit frei einstellbarer Ladeleistung einwandfrei. Entscheidend ist dabei eine Einschränkung: Begrenzen lässt sich der Ladestrom nur im Fahrzeug, nicht am Gerät. Laut einer Rezension setzt die Wallbox damit einen mit 32 A abgesicherten Stromkreis voraus — wer 16 A hat, kann die Leistung nicht heruntersetzen.

Erfahrungen aus Nutzerberichten

Die Rezensionslage ist mit 125 Bewertungen breit und zugleich die gespaltenste unter den Geräten mit über hundert Stimmen: 72 Prozent fünf Sterne, aber 14 Prozent ein oder zwei Sterne. Die ausführlichste positive Stimme berichtet von rund drei Jahren täglicher Nutzung mit drei Fahrzeugen und nennt keine Beanstandung. Dagegen steht eine Ein-Stern-Rezension, deren Gerät nach gut zwei Jahren ausfiel: nicht reparabel, die Garantie zwei Monate zuvor abgelaufen, Kulanz laut diesem Text nicht gewährt — der Verfasser kritisiert zugleich den Kundenservice. Die übrigen sichtbaren Rezensionen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und Schweden melden keinen Defekt. Zur Ersatzteillage gibt der Hersteller im Datenblatt zehn Jahre Verfügbarkeit in der EU an.

Verarbeitung und Qualität

Der Hersteller nennt ein Aluminiumgehäuse nach Schutzart IP66 und eine Elektronik, die die Ladeparameter des Fahrzeugs überwacht. Die Rezensionen stützen den Eindruck: wertige Verarbeitung und ordentliche Leitungsquerschnitte in einer ausführlichen Stimme, eine vernünftige Verarbeitung samt sehr kräftigem Kabel in einer weiteren, Topqualität bei Kabel und Ladegriff in einer schwedischen Rezension. Der Fehlerstromschutz steht als RCD Typ A mit 6 mA DC-Erkennung in einem Bulletpoint, und eine Rezension bestätigt ihn am Gerät — unter den fest montierten Wallboxen im Vergleich ist das die einzige Angebotsseite, die Typ und Auslösewerte überhaupt nennt. Die Datenblatt-Tabelle der Angebotsseite trägt dagegen offensichtlich falsche Werte (230 V Ausgangsspannung, 1 A, zwei Ladepunkte, 1 kg Gewicht); belastbar sind hier die Bulletpoints.

Für wen eignet sich das Gerät?

Geeignet für einen eigenen Stellplatz, an dem ein entsprechend abgesicherter Stromkreis liegt oder gelegt wird, und für ein Fahrzeug, das 22 kW annimmt oder seinen Ladestrom selbst begrenzen kann. Das IP66-Gehäuse und die Montage am Pfosten sprechen auch für den Carport. Wer den Ladestrom an der Wallbox selbst heruntersetzen will, etwa an einem mit 16 A abgesicherten Stromkreis, greift besser zu einem Gerät mit einstellbarer Ladeleistung. Dasselbe gilt für App-Steuerung, Zugangssperre, Lastmanagement oder Solarüberschussladen: Davon bietet dieses Gerät nichts.

Ausstattung im Überblick

  • Bis zu 22 kW dreiphasig mit 32 A über einen Festanschluss — laut Hersteller lädt ein Fahrzeug mit 22 kW in 3 bis 4 Stunden von 5–10 auf 90 Prozent, eines mit 11 kW in 5 bis 7 Stunden
  • 6 m Typ-2-Ladekabel fest am Gerät, Halterung zur Aufbewahrung des Kabels an der Wand liegt laut Hersteller bei
  • Fehlerstromschutzschalter (RCD) Typ A mit DC-Fehlerstromerkennung 6 mA laut Bulletpoint im Gerät integriert; eine Rezension bestätigt die verbaute Kombination
  • Aluminiumgehäuse mit Schutzart IP66, Montage an der Wand oder an einem Pfosten; Bohrschablone, Schrauben und Dübel liegen laut Hersteller bei
  • LCD-Bildschirm am Gerät zeigt laut Hersteller die wichtigsten Ladeparameter; eine Rezension nennt zusätzlich eine Temperaturanzeige
  • Keine App, kein WLAN und keine Zugangssperre — Ladestrom und Startzeit stellen Sie laut Rezensionen am Fahrzeug ein, nicht an der Wallbox

Alternativen

Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Besonders interessant sind:

Fazit der Redaktion

Eine nüchterne, solide gebaute Wallbox für die höchste Ladeleistungsklasse, die als einzige unter den fest montierten Geräten des Vergleichs ihren Fehlerstromschutz und ihre Schutzart konkret ausweist. Den Preis dafür zahlen Sie bei der Bedienung: keine App, keine Zugangssperre und kein einstellbarer Ladestrom — und ein negativer Rezensionsanteil, der unter den Geräten mit über hundert Stimmen am höchsten liegt.

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